Donnerstag, 17. April 2008

Meine letzte Woche

Hmmm, die letzten Tage vergingen ziemlich schnell. Und momentan lebe ich so von Tag zu Tag, dass mir meine Deutschlandreise noch sehr weit weg vorkommt. Dabei geht's in 10 Tagen ja schon los!!!
Also, ich gebe euch mal n kleinen Überblick und fange mit Samstag an, weil ich mich nicht mehr so recht an die Tage zuvor erinnern kann. Ich weiß nur, dass Jugendwoche in Queensland war und wir zu mehreren verschiedenen Veranstaltungen gegangen sind und einfach ausgeholfen haben, wo Hilfe gebraucht wurde, wie z.B. darauf aufpassen, dass Kinder sich an die Regeln einer SPringburg hielten, Gesichter bemalen, Softball spielen, über YOuth Street informieren usw.

Ok, lasst mich mehr ins Detail gehen ab Samstag.
Samstagmorgen holten wir Tisch, Fernseher und DVD-Spieler für unseren Stand bei einer Benefiz-Motorradschau, den wir um 8:00h aufbauen mussten. Die Ausstellung ging von 10:00h bis 16:30h und wir waren froh, dass wir eine Markise geliehen bekommen haben, denn ansonsten hätten wir in der prallen Sonne sitzen müssen. Bei Mitte 30 °C ist das immer noch nicht so angenehm. Heiß war es trotzdem!!!
Der Grund für unseren Einsatz dort, war, dass wir auf Väter mit ihren Söhnen hofften, denen wir von unserem Jugendprogramm "Youth Street" erzählen könnten. In Mt Isa ist sowieso jedes Event ein Familienevent und jeder kommt.

Danach ging es für mich gleich anschließend zu meiner Kirche, wo ich zum ersten Mal im Lobpreisteam mitspielte. Da die Anbetungszeit da etwas freier ist, sprich,auch wenn man es vielleicht in bestimmter Reihenfolge übt, kann im Gottesdienst doch was ganz anderes draus werden, war das mal eine Herausforderung. Das besonders deswegen, weil ich nur eins der Lieder kannte und auch ein paar der Lieder einleiten sollte. Um 19h war das Ganze vorbei und ich ging wieder nach Hause, aß kurz was, checkte meine Email und ging ziemlich früh ins Bett. Ich war ziemlich geschafft. Am Tag zuvor hatten wir bei einer Disco für Teenager im örtlichen Freizi mitgeholfen und waren deswegen erst später im Bett. Und irgendwie macht allein das draußen sein in der Sonne einen echt kaputt.

Na ja, Sonntag ging's um 9:30 zur Kirche, wo die Keyboard-Spielerin, die diesmal nur im Gesang leiten wollte, nochmal schnell mit mir die Lieder durchging. Um 10h fing der Gottesdienst an und wir hatten ne Anbetungszeit von bestimmt 1 1/2 Stunden. Nach der Predigt wurde für jeden einzelnen Gottesdienstbesucher gepredigt, so dass ich erst um kurz vor 2h vom Keyboard wegkam. Das war vielleicht was! Jeden Sonntag könnte ich das glaub ich nicht machen ;-) Dafür ist es doch noch zu anstrengend und ich bin noch zu sehr an Akkorde oder Noten gebunden. Doch die Keyboard-Spielerin wird für ein paar Monate woanders sein und da werde ich dann wohl einspringen, zumindest jeden zweiten Sonntag.

Nun, nach dem Gottesdienst wurde ich von jemanden zum Essen eingeladen, es kamen noch ein paar andere mit. Als ich endlich zu Hause war, war es schon 16:30h. Ich verbrachte ein paar Stunden mit meiner Familie und um 18h ging es in eine andere Kirche, wo ein Gastredner war. Viele von meiner Kirche, insklusive mein Pastor hier, waren auch da.
Um 20h war der Gottesdienst vorbei und um 21h war ich endlich zu Hause. Ja, danach machte ich auch nichts mehr Großartiges und ging wieder ziemlich früh ins Bett.

Montagmorgen trafen Johannes und ich uns um 8 Uhr bei der Minen-Expo, wo wir einen Stand aufbauten. Außerdem sollten wir Getränke dort verkaufen. Den Tag über fuhren wir eigentlich nur kreuz und quer durch die Stadt, besorgten, was wir für die Expo brauchten, druckten ein paar letzte Sachen und trafen die letzten Vorbereitungen für das Jugend mit einer Missions- Einsatz-Team aus Newcastle, das an dem Abend kommen sollten. Die Zeit verging ziemlich schnell. Wir waren gerade dabei, selbst einen Banner für unser Jugendprogramm zu malen (wir hatten leider keinen professionellen zu dem Zeitpunkt), als das Team anrief und uns mitteilte, dass sie in Mt Isa angekommen waren.
So fuhren wir um 19h zu der Kirche, wo sie übernachten sollten und gaben dem Team eine kleine Einleitung für Mt Isa. Danach fuhren wir noch auf den Hügel, der am Rande der Stadt ist und auf dem ein Kreuz steht, und beteten für die Zeit in Mt Isa, für die Stadt usw.
Um 21h fuhren wir endlich wieder zu mir nach Hause und aßen zu abend. Danach beendeten wir unseren Banner. Und dann ging ich auch geschafft aber zufrieden ins Bett

Die nächsten beiden Tage verbrachten wir unsere Tage eigentlich nur bei der Minen-Expo, von 10h -20h, wo wir über unser Jugendprogramm "Youth Street" informierten, mit potientiellen Sponsoren sprachen und Getränke verkauften. An einem Abend trafen wir uns noch zum Gebet für die Stadt und heute abend bin ich noch zu einem Bibelkurs von meiner Kirche gegangen.

Morgen werden wir zur Schule gehen und in der großen Pause Spiele (z.B. Ballspiele) mit den Schülern spielen. Nachmittags gehen wir dann vielleicht noch ins Residential College (ungefähr wie ein Internat) und machen das gleiche da, nur auch mit christlichem Input.
Außerdem müssen wir besprechen, was wir genau am Samstag für unser erstes "Youth Street" machen. Das Newcastle-Team hat das alles schon vorbereitet, aber es müssen noch Dinge besorgt werden und besprochen werden, damit alles klar über die Bühne am Samstag geht.

Also, ihr seht, dass mir nicht langweilig wird. Wir haben jetzt sogar die Möglichkeit, ein Haus zu mieten bis sich ein Käufer findet. Das wäre natürlich gut, weil das Ehepaar, das auch langfristig hier mitarbeiten wird, am Samstag ankommt und gleich da einziehen kann. Ich werde dann sehen, ob ich noch vor meinem Deutschlandaufenthalt da einziehen werde. Wäre natürlich noch ein wenig mehr Stress und hier bei der Familie, bei der ich wohne, werde ich momentan echt verwöhnt UND habe mein eigenes Badezimmer. Das ist natürlich richtiger Luxus, denn im neuen Haus müssten wir uns zu 5 (wir vier Mitarbeiter und ein Untermieter) ein Badezimmer teilen.
Natürlich kann man nur hoffen, dass das Haus nicht so schnell verkauft wird, weil sonst müssten wir alle gleich wieder ausziehen.
Ein anderes Problem ist, dass das Haus keine Möbel hat, so müssen wir jetzt nach billigen Möbeln suchen. Aber die bräuchten wir ja sowieso, wenn wir irgendwo zusammen wohnen wollen.

So, ich bin jetzt doch recht müde und der Eintrag ist ja auch schon ziemlich lang. Auf englisch kriege ich das jetzt glaub ich nicht mehr hin. Gute Nacht Ihr Alle und ein schönes Wochenende. Bitte behaltet doch Samstag mit dem Jugendprogramm "Youth Street" im Gebet. Es wird ja das erste Mal sein! Vielen Dank! Bis bald!

Donnerstag, 3. April 2008

Lach-und Sachgeschichten über Spinnen - die Zweite

Ich habe mir letztens so meine alten Blogeintragungen durchgelesen und festgestellt, dass ihr ja nie meine zweite Spinnengeschichte zu hören bekommen habt. Wahrscheinlich habt ihr sie auch nicht wirklich vermisst, trotzdem wollte ich euch jedenfalls die Möglichkeit geben, sie zu hören. Tja, dies wird eine Eintrag für die etwas ruhigeren Momente im Leben, sprich, wenn ihr gerade nichts Besseres zu tun habt und mal was Langes lesen wollt.

Das Ganze passierte vor ca. 1 ½ Jahren und allein die Tatsache, dass ich sie hier erwähne, müsste euch zeigen, wie sehr mir dieses Erlebnis ins Gedächtnis verankert ist.

Während es sich bei der ersten Geschichte (falls ihr sie nicht kennt, könnt ihr es hier nachlesen) um eine eher unscheinbare Spinne handelte (die meisten Menschen hätten sie sicherlich nicht einmal bemerkt), wäre die zweite Spinne, von der ich jetzt erzähle, auch nicht den Augen entgangen, die nicht dafür geschult sind.

Es bedarf normalerweise sichtlicher Übung, Spinnen dort zu entdecken, wo sie sonst niemand gesehen hätte. So kann es vorkommen, dass ich mit jemanden in einen Raum gehe, der sich als das Geheimversteck aller Spinnen der Stadt herausstellt. Dort gibt es große, kleine, fette, dünne, im Netz und außerhalb. Wenn ich mich wirklich trauen sollte, in diesen Raum einzutreten und schließlich lebendig wieder hinausgelange und dieses Abenteuer kommentiere, dann guckt mich die Person, die dieses mit mir überstanden hat, an und sagt: “Ach, da war eine Spinne?“

Nun, aber wie gesagt, diese Spinne wäre keinem entgangen!

Es handelte sich nämlich um eine Huntsman-Spinne. Diese hat eine Beinspannweite von 10-15 cm mit äußerst behaarten Beinen. Für mich sind ja nun alle Spinnen nicht besonders hübsch. Mir gefallen generell 8-beinige Lebewesen nicht sehr, besonders nicht, wenn sie behaart sind.

Ich erinnere mich noch, wie ich mich mit meiner Hausbewohnerin darüber unterhielt, wie ihr und einer Freundin an einem Tag in ihrem Urlaub plötzlich eine Huntsman Spinne über den Weg lief. Dieser besagte Weg führte leider mitten durch ihr Auto. Sie saßen also auf ihren Sitzen, besahen sich die Umgebung links und rechts, wie man das im Urlaub ja so tut, als sich plötzlich ihr blinder Passagier bemerkbar machte. Glücklicherweise fürchtet meine Mitbewohnerin nicht viele Dinge, sie ist sozusagen ein James Bond der Mission, so dass sie noch sicher auf den Seitenstreifen fahren konnte. Ihre Freundin, die wie ich nicht so gut auf Spinnen dieser Größe zu sprechen war, nahm ihren Schuh und schlug zu.

Glücklicherweise handelte es sich um einen Schuh mit fester Sohle – Flipflops hätten da nicht sehr geholfen. Die würden der Spinne eher eine etwas festere Massage verabreichen. In Australien gibt es beispielsweise extra eine Werbung für Schuhe mit weichen Sohlen, die dieses Phänomen beschreibt. In der besagten australischen Werbung kommt eine Frau in ihr Haus und sieht zu ihrem Entsetzen eine Huntsman Spinne. Schnell schnappt sie sich ihren Schuh und haut gekonnt mit einem kräftigen Schlag auf die Spinne. Doch statt tot von der Wand zu fallen, seufzt diese entspannt und glücklich auf und verlangt nach mehr. Ob es sich jetzt um eine masochistisch veranlagte Spinne oder einfach um eine gute Rückenmassage handelt, sei jetzt mal dahin gestellt. Auf alle Fälle wird für weiche Schuhsohlen geworben.

Nun, da auch Menschen mit gemäßigter Angst nicht gerne Spinnen dieser Größe in ihren Häusern tolerieren, greifen sie oft zu ihren Schuhen und hauen drauf los. Kurz und schmerzlos!

Ich selbst kann dies leider nicht. Denn so sehr ich mich auch vor Spinnen ekle, ich kann sie auch nicht töten. Alles in mir sträubt sich nur dagegen.

Die australische Werbung sah ich zum ersten Mal nachdem ich selbst eine Begegnung mit dem 8-Beiner hatte. Eine Woche ungefähr, nachdem meine Mitbewohnerin mir von ihrem Erlebnis im Auto erzählt hatte, wurde mir schmerzlich bewusst, warum ich manchmal Dinge nicht aufschieben sollte. Ich hatte an dem Tag aufgeschoben, mein Badezimmerfenster zu schließen. Keine gute Idee. Denn abends, als ich ins besagte Zimmer ging, entdeckte ich sie: Hermann! (Den Namen hat meine Mitbewohnerin der Spinne später gegeben, wahrscheinlich, um mir die Angst zu nehmen. Es heißt ja, dass wenn man Tieren einen Namen gibt, man gleich eine Beziehung mit ihnen aufbaut. Nun ja, mich erinnerte der Name eher an meinen Patenonkel, aber da er ja nun englisch ausgesprochen wurde, konnte ich akzeptieren, dass mein Patenonkel und diese haarige Spinne nichts gemeinsam hatten.)

Da saß sie nun an der Wand und ich überlegte krampfhaft, was ich tun sollte. Töten mit einem Schuh konnte ich sie einfach nicht, außerdem hatte ich keinen mit starker Sohle. Das Badezimmer ist auch so klein, dass ich um die Ecke hätte ausholen müssen. Ob das was geworden wäre, ist fraglich. So gekonnt wie in der Werbung wäre es sicherlich nicht gelaufen.

Die zweite Alternative wäre ein Spray gewesen, das wir immer bei den häufig anzutreffenden Kakerlaken anwenden. Das Problem ist nur, dass sogar die Kakerlaken nach dem ersten Sprühen anfangen zu rennen, als wenn sie von ner Tarantel gestochen worden sind. Schneller als sonst und ohne Rücksicht auf Verlust oder menschliche Füße. Und den Gedanken konnte ich bei dieser Spinne gar nicht vertragen. Ich wollte keine Weltmeisterin im 100m-Lauf in meinem Badezimmer, besonders nicht, weil Huntsman Spinnen angeblich auch seitwärts laufen können. Wohin soll man dann flüchten? Nun, ich wappnete mich trotzdem mit dem Spray aber betete innerlich dafür, dass sie doch einfach wieder dahin gehen würde wo sie her kam: nach draußen!

Außerdem überwand ich mich und klopfte an das Zimmer meiner Mitbewohnerin. Sie ging schon vor einer halben Stunde zuvor ins Bett. Leider reagierte sie nicht, also war sie schon wohl schon dabei zu schlafen. Meine Mitbewohnerin oder sollte ich lieber James Bond sagen hätte normalerweise sicherlich keine Probleme, es mit einer Spinne wie Hermann aufzunehmen. Auf der anderen Seite bestand die Frage, ob sie es verstehen könnte, wenn sie wegen so einer Lappalie aufgeweckt werden würde.

Nein, ich brauchte jemanden Verständnisvolleren. Ich lief rastlos auf und ab, sagte immer vor mich hin „Gott hat uns nicht den Geist der Furcht gegeben…“ und betete, als wenn mein Leben davon abhinge. Plötzlich hatte ich die Idee. Was hat mir immer geholfen, schon seitdem ich ein kleines Kind gewesen bin?

Ich wähle die Nummer, die ich schon in- und auswendig konnte und schon hatte ich sie am Apparat: die vertraute Stimme meiner Mutter. Strategisch vielleicht nicht der klügste Schritt. Obwohl Mütter ja helfen können, auch wenn man schon 27 Jahre alt und somit eigentlich schon erwachsen genug, um es mit Spinnen aufnehmen zu können. So ist es doch auch für die beste Mutter der Welt schwer, 15.000 km mal eben auf sich zu nehmen, um eine Spinne im Badezimmer der Tochter zu entfernen. Manchmal wünschte man sich, die eigene Mutter wäre mit Superman verwandt. Dann könnte sie mal eben in die Lüfte steigen, um die Welt jetten und das eigen Fleisch und Blut vor den Gefahren des Bösen zu retten.

Meine Stimme zitterte, als ich mich meldete. Doch anstatt die Furcht meiner Stimme zu entnehmen, fing meine Mutter an, über Belanglosigkeiten zu reden. Wie sie sich eine neue Bluse gekauft hatte, die wunderbar zu ihren Schuhen passte. Ich weiß nicht mehr genau, worum es ging, denn ich muss zugeben, ich war zu dem Zeitpunk nicht der beste Zuhörer. Nehmen wir mal an, zu Davids Zeiten hätte es schon Handys gegeben. Wie wäre der Kampf mit Goliath gelaufen, wenn er kurz vorher noch über das Outfit seiner Mutter sinnieren müsste? Nein, kurz vor der Schlacht braucht man Konzentration und ein ermutigendes Wort.

Zur Entschuldigung meiner Mutter muss man sagen, dass die Telefonverbindung von Deutschland auf mein australisches Handy –zumindest in meinem damaligen Zuhause- nie wirklich gut war. Aber gehört sich das nicht auch für eine richtige Missionarin? Schlechter Telefonkontakt?

Wie dem auch sein, man kann meiner Mutter also verzeihen, dass sie nicht sofort die Panik in meiner Stimme feststellte. Nachdem sie mir ihren Wochenverlauf samt Einkäufe erzählt hatte, bemerkte sie: “Du hörst dich aber nicht gut an. Bist du traurig?“

„Ich habe Angst!“ kam meine zitternde Stimme zurück.

Mein Vater, der über Lautsprecher mehr oder weniger den Anruf mitverfolgte, schreckte besorgt vom Zeitungslesen auf. Was war passiert? Schlich ein Einbrecher um das Haus seiner Tochter? Kam ein weiterer Zyklon auf die Küste zu und es gab kein Entkommen?

Als er den Grund meiner Angst erfuhr, atmete er erleichtert auf und wandte sich wieder der Zeitung zu. Vielleicht hätte ich nicht erwähnen sollen, dass der Biss einer Huntsman Spinne nicht tödlich ist? Wenn ich von einer Rotrücken-Spinne erzählt hätte, deren Gift einen Mensch töten könnte, hätte ich vielleicht ein wenig mehr Anteilnahme bekommen. Auch wenn diese super-klein ist.

Na ja, ein wenig Anteilnahme habe ich dann doch bekommen, als ich mitteilte, wie groß und haarig die Spinne sei. Meine Mutter versprach mir, für die Situation zu beten und mehr verlangte ich ja auch gar nicht. Schließlich wäre ihre Hilfe ein wenig zu spät gekommen, auch wenn sie sich sofort in ein Flugzeug gesetzt hätte. Ich konnte ja nicht 48 Stunden vor der Badezimmertür verharren und auf meine Mutter warten.

Manche denken jetzt vielleicht: Warum hast du nicht einfach die Badezimmertür geschlossen und bist ins Bett gegangen. Tja, das Problem war, dass Badezimmer und Schlafzimmer ineinander übergingen und nur scheinweise mit einer Tür verbunden war. Dazwischen befand sich auch noch ein begehbarer Schrank mit allen meinen Kleidern. Es gab kein Schließblech noch Riegel oder Falle. Und unter der Tür klaffte eine ca. 5 cm Lücke. Gerade groß genug für eine Spinne!

Bis dahin konnte ich mir auch nicht vorstellen, jemals mit einer Spinne dieser Größe in ein-und denselben Raum zu sein. Und wie ihr ja wisst, ist das Schlafzimmer völlig tabu!

Nun, am Ende meines Telefonats, das ja das eigentliche Angreifen des Problems nur ein wenig hinaugezögert hatte, wagte ich noch einmal den Blick um die Ecke ins Badezimmer und sah an die Wand, an der die Spinne gesessen hatte. Sie war weg…weg…und ich war wieder allein…allein! Oder doch nicht? War sie doch irgendwo anders hingekrabbelt und ich wusste nicht wohin?

Mir fielen Hunderte von Horroszenarien ein: Hermann, wie er mir beim Duschen auf den Kopf springt. Herrman, der sich häuslich in meinem T-Shirt einrichtet, das ich am nächsten Tag anziehen wollte. Hermann, der nachts mit mir kuscheln möchte und unter meine Bettdecke kriecht.

Bleich beendete ich mein Telefongespräch und wusste weder aus und ein. Hatte ich nicht noch die Woche zuvor zu meiner Mitbewohnerin gesagt: Wenn ich weiß, eine Spinne ist in meinem Schlafzimmer und ich finde sie nicht wieder, dann schlafe ich nicht mehr in dem Zimmer.

Es gibt ja Menschen, die einem nach vorgetäuschtem Mitgefühl ihre Hilfe anbieten und eine Spinne aus dem Schlafzimmer entfernen wollen. Plötzlich ein falscher Griff und statt die Spinne einzufangen fällt sie –schwuppsdiwupps- herunter und ist mir nichts, dir nichts in der hintersten, dunkelsten, schwerst erreichbarsten Ecke verschwunden. Der Kommentar des vermeintlichen Helfers darauf: „Na ja, jetzt siehst du sie jedenfalls nicht mehr!“ ??????!!!! Ach so, und die Spinne wird jetzt für immer da bleiben bis sie vor Hunger oder Altersschwäche stirbt? Ja sicher! Nee,nee, Spinnen müssen aus meinem Schlafzimmer raus – und zwar ganz raus, nicht nur aus meinem Blickwinkel.

Nun war die größte Spinne, die ich in meinem leben gesehen hatte, nur einige Meter von meinem Bett entfernt und ich stand vor der Entscheidung: Sollte ich Hermann diese Genugtuung gönnen? Denn schließlich war ja größentechnisch eher ich Goliath und er David. Sollte ich das Weite suchen und ihn alleine in meinem Zimmer schlafen lassen? Nein! Es galt die Angst zu überwinden!

Ich nahm meinen ganzen Mut zusammen und legte mich in mein Bett, in meinen Sommerschlafsack, den ich mir vorsichtshalber über den Kopf zog. (Dieses Bild hat übrigens schon öfter zu mancherlei Belustigung meiner Mitbewohner gesorgt, da ich immer wieder auf die Schlafweise zurückgreife, wenn ich mit unauffindbarem Getier im gleichen Zimmer schlafen muss). Vorsichtshalber ließ ich das Licht an. Huntsman- Spinnen sind nachtaktiv, da dachte ich mir, dass sie vielleicht nicht so öffentlich im Hellen rumlaufen.

Nein, ich ließ Hermann nicht gewinnen. Das wäre ja gelacht, wenn ich es nicht mit ihm aufnehmen könnte. Außerdem hatte ich eine betende Mutter hinter mir. Wie sich später herausstellte, hatte meine Mutter auch noch gleich eine Gebetskette angeleitet. Ich stell mir bildlich vor, wie in der wöchentlichen Bibelstunde als dringendes Gebetsanliegen vorgetragen wurde: Spinne in Christinas Zimmer. Und die Gedanken einiger Gemeindemitglieder: „Jaja, das Telefon –und Internetzeitalter macht es wirklich möglich, für jeden kleinsten Sch…. beten zu müssen!“

Ich glaube, ganz so weit kam das Anliegen dann doch nicht, doch einige Leute wussten über mein Spinnenerlebnis Bescheid. Mein Bruder betete dafür, dass sie explodieren würde. Ich konnte zwar keine Spinnenüberreste in meinem Zimmer entdecken, aber man weiß ja nie, wo die Explosion passierte.

Tatsache ist, dass ich die Spinne nie wieder sah. Das ganze Zimmer kämmte ich durch, jeden kleinsten Winkel. Ich nahm jedes Kleidungsstück in die Hand, doch fand sie nicht. Manchmal gibt es auch Vorteile, eine GROSSE Spinne zu suchen, denn so viele Verstecke gibt es ja nicht. Und nach einigen Tagen traute ich mir sogar wieder zu, ohne Schlafsack überm Kopf zu schlafen.

Nächte später träumte ich übrigens von Hermann oder vielleicht war es doch die Spinne aus der Schuh-Werbung. Zumindest war es eine sprechende Spinne, die mein bester Freund wurde. Ein Mr. Ed der Spinnen sozusagen.

Wie dem auch sein, ich lernte zumindest an diesem Tag, wie so oft in meinem Jugend mit einer Missions-Leben, dass es sich lohnt, seine Angst zu überwinden. Spinnen mag ich immer noch nicht recht gerne. Ich habe noch keine sprechende Spinne gefunden und somit auch noch keine wirkliche Freundschaften mit einer geschlossen. Doch ich kann mittlerweile doch wesentlich besser mit Spinnen umgehen. Wer weiß, vielleicht werde ich mich irgendwann doch noch mit einer befreunden? Wunder passieren ja immer wieder.

Was mache ich eigentlich so? / What I've been up to.


Ich muss ja ehrlich zugeben, dass ich momentan einfach aufschiebe, mal etwas ausführlicher aufzuschreiben, was wir hier eigentlich so Tag ein, Tag aus machen.
Johannes und ich haben ja sogar den Versuch unternommen, einen ganz normalen Tagesablauf zu planen: wann wir was machen, aber ganz ehrlich, so ganz klappt das nicht. Denn es kommt immer irgendwas dazwischen. Na ja, es ist sicherlich ganz gut, so was wie ne Richtlinie zu haben.

Also erstmal beten wir natürlich für die Arbeit, für offene Türen, für ein Haus, in dem wir hoffentlich bald zusammenwohnen können (sobald die anderen beiden Mitarbeiter noch kommen), für die Stadt, die Kirchen, die Jugendlichen und dafür, dass wir Gottes Willen tun und nicht das, was wir denken, was gut wäre.

Dann treffen wir uns mit Leuten: Pastoren, anderen Christen, Jugendlichen.

Dann gehen wir manchmal spontan, manchmal weniger spontan zu irgendwelchen Veranstaltungen oder Meetings, wie z.B. zur Ratsversammlung, wo wir Ratmitglieder und den neuen Bürgermeister kennengelernt haben. Oder zu ner Info-Veranstaltung der Mine. Wozu das alles? Nun, je mehr Leute man kennenlernt, umso besser. Außerdem hoffen wir, in Zukunft Sponsoren für Youth Street zu gewinnen und wir haben auch ein Auge auf ein Haus, das bald der Mine gehören wird, geworfen. Einmal kam uns beiden plötzlich der Gedanke, n Stand bei der Minen-Expo zu erwerben und es war definitiv Gott, der den Preis von 1200$ auf 0$ heruntergeschraubt hat. All das, um Sponsoren zu kriegen!

Außerdem gehen wir auch noch zu so ner Art Internat (die Schüler gehen aber auf eine örtliche staatliche Schule), wo wir einfach nur mit den Jugentlichen abhängen.

In 1 1/2 Wochen kommt dann außerdem ein Einsatz-Team aus Newcastle, für das ein Programm geplant werden muss und dann fängt auch schon Youth Street an, was auch in Zukunft geplant werden muss.
Wenn das nächste Team Ende Mai kommt, werden wir hoffentlich auch so was wie ein Bankett für Geschäftsleute und Eltern haben, um "Youth Street" vorzustellen. So, das wär's erstmal. Langweilen tue ich mich zumindest nicht. Und ausführlicher kann ich es euch dann erklären, wenn ich nach Hause komme. :-)

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I have to admit that I've been procrastinating to write in more detail what we have been doing here from day to day. Johannes and I have tried to put down a schedule: when to do what but honestly, it's not working. Because there is always something that interrupts that schedule. Well, I guess it's good to have some kind of guide line to go with.

Well, first of all we pray of course: for our ministry, for open doors, for a house that we can move into when the other two staff members arrive, for the town, for the churches, for the youth and that we do God's will and not what WE think is good to do.

Then we meet up with people: pastors, other Christians, youth.

We also go to meetings, sometimes very spontaneously (because we just read about it in the newspaper), other times planned. We went to the council meeting where we met councillors and the new mayor. Or we went to an information meeting of the mine. Why do we do all that? Well, the more people you know, the better. We are also hoping to get some sponsors for youth street in the future and we are also interested in a house that belongs to the Mines. One day we had the sudden thought to register for the local mining expo and it was definitely God who reduces the price of $1200 to $0.

We also go to a Residential College (it's something like a boarding school except that the students go to a public school here in town) where we hang out with the youth.

In 1 1/2 weeks there is an outreach team from Newcastle coming whose schedule we have to organize and then we will also start "Youth Street" which has to be planned in the future.

When the next team is coming in May we will hopefully also have a banquet for business people and parents to introduce "Youth Street".
That's it for now. Let's just say that I'm not bored and I can go more into detail whenever I come home :-)

Montag, 31. März 2008

Ich komme nach Hause!!! / I'm coming home!!!

Gute Neuigkeiten!
Jetzt hat es doch nocht geklappt, dass ich zur Hochzeit meiner Freundin kommen kann.
Ja genau, das bedeutet, dass ich es nun doch schaffe, für 3 1/2 Wochen nach Haus zu kommen.

Am 29. April komme ich um 10:40h in Bremen an und fliege am 21. Mai um 18:50h wieder ab.

Für manche mag das sicherlich überraschend kommen und bis vor kurzem war ich mir auch nicht sicher, ob ich es wirklich hinkriegen würde.

Nun, ich werde dann mal nebenbei meine Zeit zu Hause planen!
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Good news!
It finally worked out that I will be able to go to my friend's wedding. Exactly, this means that I will be able to go home for 3 1/2 weeks.

I'm going to arrive in Bremen on April, 29th at 10:40 am and will leave on May, the 21st at 6:50pm.

This might be a surprise for a few of us but I wasn't sure if I would really make until a few days ago.

Well, I guess I gotta start planning my time home besides everything else!

Dienstag, 25. März 2008

Frohe Ostern! / Happy Easter!

Frohe Ostern! Tja, also Wellensittiche habe ich hier immer noch nicht gesehen. Keine Ahnung, wo die sein sollen. Sie sollen ja angeblich aus Australien kommen. Doch Kakadus sind hier in Hülle und Fülle.

Wie dem auch sei: Ostern war bei uns doch eher relaxt und ich hatte mal die Möglichkeit, meine Gastfamilie besser kennenzulernen.

Freitagabend hatten die Gemeinden einen gemeinsamen Gottesdienst beim "Gipfelkreuz" eines kleinen "Bergs", von dem man die ganze Stadt übersehen kann. Das war echt schön. Es ist schon klasse, wenn man Kirchen in Einheit sehen kann. Danach fuhr ich dann noch mit einigen jungen Erwachsenen der Baptistengemeinde zu jemanden nach Hause, wo wir dann aßen und einen Film guckten. Es war echt witzig und ich fühlte mich wie zu Hause.

Samstagmorgen bin ich zur Siebenten-Tags-Adventisten gegangen und nach'm Mittagessen sind wir wieder zurück dort hin, um bei der Jugendgruppe dabei zu sein. Es ist eine sehr internationale Kirche mit Familien aus Papua Neuguinea, Fidschi, Salomonen, Phillipinen usw. und sie sind alle super freundlich. Ich liebe internationale Atmosphären einfach.

Den Samstag davor wurden wir gleich vom Pastor zum Essen eingeladen. Momentan versuchen wir, die verschiedenen Gemeinden in der Stadt kennenzulernen. Abends verbrachte ich dann den Abend mit meiner Gastfamilie.

Sonntagmorgen gingen wir in eine eher charismatische Gemeinde, die ich aber noch von Impact World Tour-Zeiten kenne, da wir damals in der Gemeinde unser Büro hatten. Das Pastorenehepaar sind auch super nett und sie waren uns damals und auch heute noch eine große Hilfe. Den Rest des Tages verbrachte ich wieder mit meiner Gastfamilie, die abends noch einige Gäste, inklusive das Pastorenehepaar der Baptistengemeinde, zum Essen eingeladen hatte.

Tja, und Montag war ich auch die meiste Zeit zu Hause, außer nachmittags, an dem Johannes und ich einen Film guckten und einen Kaffee zusammen tranken und über Gott und die Welt und ja, auch ein wenig über Arbeit, redeten.

Wie ihr seht, nix Besonders wirklich, aber definitiv nett. Übrigens sagen momentan alle, dass es endlich kühler wird. Abends mag das ja sein, aber tagsüber ist es immer noch in den 30ern. Na ja, gegenüber Sommer, wo es dann öfter in den 40ern ist, stimmt es wohl, dass es kühler wird ;-)
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Happy Easter! By the way, I haven't seen any budgies anywhere yet. I thought they are supposed to be from Australia but I have no clue where they are at. But kakadoos are pretty much everywhere - at least in Townsville.

Anyway, Easter was pretty relaxed and I had the chance to get to know my host family a little better.

Fridaynight we had a joint service with most of the churches in town. It was up at a cross on the local "mountain" where you have a wonderful view over town. That was pretty cool. It' great to see churches worship in unity. Afterwards I hang out with the young adults of the local Baptist Church and we had dinner and watched a movie. It was fun and I felt like home.

Saturday morning we went to the 7-Day-Adventist church and after lunch we went back there for the youth program. It is a very international church with families from Papua New Guinea, Fiji, Salomon Islands and Phillipines etc. and they were all REALLY friendly. I just loved the international atmosphere.

The previous Saturday we immediately got invited by the pastor who is an Australian by the way. At the moment we try to get to know every church in town.
I spend the rest of the day with my host family.

Sundaymorning I went to a rather pentacostal church which I still know from my Impact WOrld Tour days since we had our office in the church building. The pastors are also very friendly and were and still are a big help to us. The rest of the day I spent again with my host family who invited some people, including the Baptist Church pastor and his wife, to dinner.

Monday I was home most of the day but in the afternoon where Johannes and I watched a movie and had coffee together talking about this and that (also a little bit about work but only a little bit)

As you can see, nothing special but definetely nice. By the way, everyone is saying these days that it has got cooler. At night that might be but during the day it's still in the 30ies. Well, compared to summer when the temperature is usually in the 40ies, this might be cooler ;-)

Samstag, 15. März 2008

Umzug nach Mt Isa / move to Mt Isa

Hallo!

Tja, jetzt bin ich in Mt. Isa angekommen. Endlich – nach fast 1 ½ Jahren! Ich wohne bei einer Familie der örtlichen Baptistengemeinde und habe mein eigenes Zimmer und sogar eigenes Badezimmer. Das ist ein wirklicher Segen! Natürlich muss man sich erstmal kennenlernen, damit es sich wirklich wie ein Zuhause anfühlt.

Ende April wird noch ein amerikanisches Ehepaar nach Mt Isa kommen, um uns mitzuhelfen. Wir hoffen, dass wir bis dahin ein Haus finden werden, in dem wir alle einziehen können und das in Zukunft das Zentrum für Jugend mit einer Mission in Mt. Isa werden kann.

Ansonsten bin ich jetzt zum 1.Mal in Australien Auto gefahren. Ich fühle mich zwar immer noch nicht besonders sicher, aber zumindest habe ich nicht mehr so ne große Panik vorm Autofahren wie vorher. Trotzdem bin ich noch dankbar für Johannes auf dem Beifahrersitz. Irgendwann nächste Woche wird er wahrscheinlich ein neues Auto kaufen. Ein Schnäppchen von jemanden aus eine der Kirchen. Dann könnte ich sein jetziges Auto, das er damals für sage und schreibe 1 $ erworben hat, fahren. Das ist natürlich super und eine echte Gebetserhörung! Allerdings bereitet der Gedanke, alleine Auto zu fahren und dann noch den Weg finden zu müssen, doch noch Magenschmerzen. ;-) Letztendlich muss ich es aber wirklich lernen, weil ich ja hier sonst nicht vorankomme.

Nun, der Plan für nächste Woche war eigentlich, dass wir einer Organisation helfen, die sich um Schulschwänzer usw. kümmert. Nun, gestern erhielt Johannes einen Anruf, dass die betroffenen Schüler momentan alle wieder zur Schule gehen. Das sind natürlich gute Neuigkeiten, doch für uns gibt es momentan weniger zu tun.

In 4 Wochen kommt ein Jüngerschaftsschul-Team aus Newcastle, Australien, die uns dann helfen werden, unser Jugendprogramm „Youth Street“ zu starten. Bis dahin werden wir uns dann noch mit Programmen in den Schulpausen und nachmittags in einem Internat die Zeit vertreiben. Außerdem ist es auch einfach eine Zeit, um mehr und mehr Kontakte mit potentiellen freiwilligen Helfern und Christen vor Ort zu knüpfen.

Es gibt vieles, was man hier machen könnten, aber wir wollen uns wirklich Zeit nehmen und beten und Gott zu fragen, was wir machen sollen.

Nun, das gibt euch einen kleinen Eindruck von dem, was jetzt bei mir so passiert. Bitte behaltet doch die verschiedenen Dinge im Gebet. Vielen Dank!

Hello!

Well, I’ve arrived in Mt. Isa. Finally – after 1 ½ years! I live with a family of the local Baptist Church and have my own room and even my own bathroom. That’s a real blessing! Of course we still have to get to know each other until it will feel like home.

At the end of April, there is an American couple that will move to Mt. Isa as well to help us. We hope that we will find a house until then that we can all move into and that could become the base for Youth With A Mission in Mt Isa in the future.

Other than that I have driven in Australia for the first time. I still don’t feel really secure but at least I’m not panicking about driving anymore like before. But I’m still glad about Johannes riding with me. Sometime next week he might buy a new car though. A great deal from someone from church. Then I could use his old car that he had bought for only $1. Of course that’s amazing and really an answer to prayer! But thinking about driving all by myself and asking for the way still makes my stomach go crazy.

Well, actually the plan for next week was to help at an organisation that takes care of students that skip school etc. Yesterday Johannes received a call that those students have gone back to school. That’s of course good news as far as the students are concerned but bad news for us as far as work is concerned.

In 4 weeks time a discipleship training school team from Newcastle, Australia, will help us to start “Youth Street” here. Until then we will spend our time doing school programs during lunch breaks and in the afternoon at something like a boarding school. Besides all that we also just take the time to build relationships with local Christians and some potential future volunteers for “Youth Street”.

There are still a lot of other opportunities but we really want to spend the time to pray and ask God what we should do.


Well, I guess this gives you a little impression of what’s happening here. Could you please keep all these different issues in prayer! Thank you!


Mittwoch, 5. März 2008

Mount Isa

So, nun ist die Entscheidung gefallen: Naechste Woche geht es los. Am 12. Maerz um genau zu sein. Gut, ich hatte das ja nun erwartet, aber jetzt, wo es soweit ist, wird man doch ein wenig nervoes. Jetzt muss ich aufhoeren, kaputt zu sein und die letzten Tage mit meinen Freunden, die ich ja die letzten Monate sowieso ein wenig vernachlaessigt habe, verbringen. Details kommen spaeter.



Ok, the decision is made: I'm leaving next week, on the 12th of March to be exact. Well, I did expect that it will be soon but now that it is happening, I'm getting a little nervous.
Now I have to stop being exhausted and unsocial and spend my last days here with my friends who I have already neglected these past months because of the DTS. Details will follow.