Dienstag, 29. Januar 2008

Hopevale


Grüße aus Hopevale! Pferde laufen hier überall rum und so kann es auch mal sein, dass eins neben unserem Wagen grast. :)

Nun, Hopevale ist von der geistlichen Atmosphäre wesentlich besser als Palm Island. Man kann es nicht richtig erklären, aber wir kämpfen innerlich nicht mit so vielen Dingen sondern sind wesentlich relaxter. Auf Palm Island fühlten wir uns so, als wenn unsere Hormone andauernd verrückt spielten. Und hier sind wir wieder normal! Hallelujah!

Was haben wir hier gemacht? Wir lernten einfach Leute kennen und redeten mit ihnen, wir führten ein Theaterstück in der örtlichen Kirche vor und sangen und spielten ein paar Lieder. Wie gut, dass ich mein Keyboard mitgebracht habe.

Heute hatten wir die Möglichkeit zu erzählen, wie Gott unser Leben verändert hat...und wo das Ganze? Bei einem Radiosender, der in Hopevale und Cooktown (die nächstgrößere Stadt) läuft. Rebecca und ich haben auch "How great is our God", ein Anbetungslied, vorgetragen (ich als Keyboardspielerin und Rebecca als Sängerin).

Außerdem sind wir noch einige Abende zu einem Jugendzentrum gegangen und spielten mit den Jugendlichen dort bzw. waren die "Aufpasser". Morgen können wir ein kurzes Programm in der örtlichen Schule vortragen. Und am Donnerstag gehts wieder zurück nach Townsville und dann am Samstag nach Mt. Isa
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Greeting from Hopevale! There are horses everywhere here so it can be that you find one next to your van in your front yard. :)

Well, Hopevale is much better as far as the spiritual atmosphere compared to Palm Island. It's hard to explain but we don't struggle as much but are much more relaxt. On Palm Island it felt like our hormones were constantly going crazy anyway. But everything is back to normal here in Hopevale. Yeah.

What have we been doing here? Well, we just got to know a lot of people and prepare the way for future teams to come. We performed a drama in the local church and sang and played some songs. I'm glad I brought my keyboard.

Today we had the chance to tell people of how God has transformed our lives...and where did all this happen? At a local radio station that airs to Hopevale and Cooktown (the next bigger town)
Rebecca sang "How great is our God" and I was playing keyboard along to it.

We also have been going to a local youth center where we hang out with the youth. Since they have had trouble finding volunteers to open it up, we have been the ones in charge.
Tomorrow we will also have an hour long school program in the local elementary school. And on Thursday we're gonna leave for Townsville and on Saturday it's finally time to go to Mt. Isa!

Update

Um euch mal ein Update zu geben: Dan hat leider das Team verlassen und ist nach Hause gefahren. Er hat uns aber seine Guitarre (auch noch ne teure) geschenkt, damit wir die auch weiterhin benutzen können. Wenn ihr Dan vorher gekannt hättet, dann würdet ihr jetzt schon sehen, wie sehr er sich verändert hat. Denn etwas so Großes zu verschenken hätte er früher sicherlich nicht getan.
Wir vermissen ihn sehr in unserem Team, aber ich bin froh, dass alle trotzdem sehr gut damit umgehen und trotzdem ihr Bestes geben.

Bitte betet auch für Cheyenne. Sie hat vor ein paar Tagen erfahren, dass einer ihrer Freunde zu Hause letztens einen tragischen Wanderunfall hatte und dabei ums Leben kam. Dementsprechend schlecht geht es ihr jetzt natürlich. Sie wird wohl noch bis zum Ende der Jüngerschaftsschule bleiben, aber natürlich ist es sehr schwer. Vielen Dank. Ich weiß aus Erfahrung, dass Gebete einen wirklich durch so eine schwere Zeit tragen können.

Montag, 21. Januar 2008

Gebet fürs Team

Vielen lieben Dank für eure Gebete für meine Zeit in Palm Island. Ich liebe die Insel wirklich und ich fühlte mich wirklich sicher dort. Man merkt aber auch, dass sich wirklich viel dort verändert hat. Gegenüber letztem Jahr soll es schon so viel ruhiger geworden sein. Es lohnt sich wohl, das andauernd Teams kommen und viel für die Insel gebetet wird.

Nun, das Team selbst hatte oft Probleme, ne gute Einstellung zu behalten. Sie hatten große Probleme, dass die Zeit nicht wirklich durchgeplant war und viele wollten entweder öfter nach Hause oder hatten einfach keine Lust. Besonders die Mädels ging es so. Es war manchmal schon ziemlich anstrengend.

Heute hatten wir dann einen kurzen Zwischenstopp in Townsville. Wir bleiben übernacht und fahren morgen nach Hopevale weiter. Das ist auch eine Aborigine-Gemeinde, die sehr abgelegen liegt. Dort soll es sehr viel Hexerei geben. Hmm, mehr weiß ich von dem Ort leider nicht. Also, lass ich mich mal überraschen.

Ich wollte euch nur mal darum bitten, für Dan, ein Teammitglied, zu beten. Er hat mir heute eröffnet, dass er den Einsatz abbrechen möchte und nach Hause fahren will. Ich hatte ihn schon seit Beginn der Jüngerschaftsschule auf dem Herzen, weil er zwar das Wissen über Gott hat aber es noch keine Realität für ihn geworden ist. Nun, er hat seine Entscheidung getroffen, trotzdem hat die Zentrumsleitung ihn gebeten, noch mal ne Nacht über seine Entscheidung zu schlafen und dann entweder morgen um 8 Uhr mit uns nach Hopevale zu fahren oder um 8 Uhr ins Büro der Zentrumsleitung zu kommen, damit der ganze Papierkram erledigt werden kann. Nun, ehrlich gesagt, wenn Dan wirklich seine Meinung ändern sollte, dann wäre das ein wirkliches Wunder. Aber für Gott ist ja nix unmöglich, nicht wahr?

Nun, sein Weggang könnte auch eine ziemlich negative Auswirkung auf den Rest des Teams haben. Bitte betet für uns. Wir brauchen es wirklich gerade. Für Dan. Für Einheit. Für Freude und Kraft jeden Tag. Mir ist es normalerweise gut gegangen, aber das alles (die schlechte Laune und jetzt das mit Dan) nimmt mich doch ziemlich mit.

Vielen Dank! Und betet für Hopevale. Dass Gott wirklich durch uns Menschen berührt.

Palm Island




Tja, da habt ihr ja schon lange nichts mehr von mir gehört. Nun, der Grund ist, dass ich die letzten Wochen keine Möglichkeit hatte, ans Internet zu kommen.

Palm Island war einfach toll. Es ist so eine schöne Insel, auf der hauptsächlich australische Ureinwohner wohnen.

Die Insel ist wunderschön: Felsige und grüne Berge, hohe Kokospalmen am Strand, schöne Sandstrände und blaues Wasser. Dies ist die Aussicht von dem Haus des Pastors, in dem wir lebten. Im Hintergrund sieht man benachbarte Inseln. Ja, ich muss auch sagen. Jeden Morgen, wenn ich meine Stille Zeit mit Gott hatte und noch keiner wach war, dachte ich mir, dass viele auf diese Aussicht wirklich neidisch wären.

Um die Idylle noch komplett zu machen, laufen auf der Insel Wildpferde frei rum. Manche sind ziemlich scheu, andere sind zahm und die Kinder schnappen sich spontan oft eins und reiten ein Weilchen. Das Lied „Da steht ein Pferd auf dem Flur“ könnte auf Palm Island tatsächlich Wirklichkeit werden; zumindest kann man öfter mal eins um Häuser laufen sehen, die keinen Zaun haben. Auch die Hunde haben ein ziemlich gutes Leben. Auch sie dürfen überall herumlaufen, aber im Gegensatz zu den Pferden haben sie Besitzer. Sie sind auch sehr christlich, so sah ich einige in der Kirche.

Also, was haben wir drei Wochen lang auf Palm Island gemacht? Wir haben sehr viel Unterschiedliches gemacht.

Lasst mich mal die Highlights aufzählen:

Wir erzählten unsere Zeugnisse und sangen auf der Bühne vor dem einzigen Laden Palm Islands. Das ganze kam ein wenig überraschend, weil wir eigentlich dachten, wir würden nur Traktate verteilen und auf einmal holte der Pastor, mit dem wir lebten, ein Mikrophon und einen Verstärker. Ja, ja, auf einem Missionseinsatz lernt man, flexibel zu sein.

Wir putzten das Haus des ältesten Bewohners Palm Islands. Er ist in den 90ern und erhöht damit das Durchschnittsalter vehement, denn viele der Bewohner werden nicht älter als 40 oder 50. Oh man, das Haus sah wirklich schrecklich aus. Das Gras im Garten wucherte überall und die Jungs aus meinem Team brauchten den ganzen Vormittag, um sich durch das Gebüsch und das Gras zu kämpfen. Im Haus gab es nicht viel, überall war Kot und Urin, sogar an den Wänden von Ratten, Geckos, Hunden und leider auch Menschen. Die Wände waren teilweise nur schwarz. Manchmal fanden wir altes vergammeltes Essen in den Schränken. Es war so ein trauriger Anblick, den man nicht beschreiben kann. Wir haben es leider nicht geschafft, dass ganze Haus zu putzen sondern nur ein Schlafzimmer, das Wohnzimmer und die Küche. Das Schlimmste an dem Ganzen ist, dass wir durch das Putzen leider nicht die Ursache bekämpfen: den Alkohol. Der Mann, sein Sohn und seine Tochter waren alle betrunken und das ist leider der Alltag vieler Menschen auf Palm Island.

Leider habe ich keine Zeit mehr, mehr zu schreiben. Aber es gibt noch so viel mehr zu erzählen. Mehr kommt ein anderes Mal. Stichworte wären: Evangelisieren in der einzigen örtlichen Kneipe, Krankenhaus, Straßenevangelisation, PCYC (sowas wie Freizi), die örtliche Kirche.

Sonntag, 30. Dezember 2007

Leaving for outreach


Wow, time is just flying by. After Impact Summer and Christmas, it's finally time for our major outreach. Soon most of you should receive my newsletter anyway and you know more about what has been happening here.
Check out wikipedia to get some info on Palm Island, the first place we will go to. Pretty intense place! You actually have to be invited by a local to be able to go there.
http://en.wikipedia.org/wiki/Palm_Island,_Queensland
So, this is our team:
last row from left to right: Sam from Australia, Dan from Canada, Shawn from the US (yeah, yeah, if I was American, I would actually say the state but hey, most of you don't know where the different states are anyway, so I won't even go there).
Second row from left to right: Chayenne, Megan, Rebecca (all from the USA)
First row: Janina from Finland, me (in case a random person who does not know me is reading this blog) and Aisea from Tonga.
(the two people in the back are NOT on our team, by the way. They were just taking pictures of us...I probably should have cut them out, but too tired to so right now)
Considering all the different nationalities that are represented on the DTS (let's face it, DTS in Townsville are ruled by Northamericans), we have the most international team. So, that's pretty cool. Ok, I really have to go to bed. Just finished with packing and I still need to take a shower and then I can sleep about 1 1/2 hours before it's time to get up again! Yeah!

Please pray for us as a team and the people we encounter. It really makes such a difference!

Montag, 17. Dezember 2007

Impact Summer


Morgen geht's los: Impact Summer! Das ist ein christliches Jugendcamp, bei dem ich schon letztes Jahr geholfen habe. 70 12-18jährige kommen ins Zentrum, wir lernen mehr über Gott und wozu wir berufen sind als Christen. Dann helfen wir ab Mittwoch beim sogenannten "Stall am Strand" mit. Ein ganzer Strandabschnitt wird als Stadt Bethlehem gestaltet und die Menschen in Townsville können die Weihnachtsgeschichte hautnah nacherleben. Dies wird jedes Jahr von den örtlichen Kirchen veranstaltet und es gibt uns eine gute Möglichkeit, von der Hoffnung, die durch Jesus in die Welt gekommen ist, zu erzählen.
Nun, es wird sicherlich eine schöne Zeit, aber freie Zeit habe ich bis Weihnachten jetzt gar nicht mehr. Denn unser Tag fängt morgens um 6:30h an und geht bis 23:00h. Wie Zeltlager halt.
Betet doch dafür, dass diese Zeit nicht nur eine weitere Freizeit ist sondern Gott wirklich ihre Herzen berührt und verändert. Bitte betet auch für die Jüngerschaftsschule und die Mitarbeiter, für Kraft und Motivation jeden Tag neu.

Tomorrow it's gonna start: Impact Summer! That's a Christian youth camp where I was staff last year as well. Seventy 12 to 18-year-old come to the base to learn more about God and what God has called them to as Christians. Then we will help at the "Stable on the Strand" from Wednesday until the 23rd. A whole section of the local beach (called the "Strand"...probably a German named it!) is changed into the city of Bethlehem where locals can relive the Christmas story. This takes place every year and is organised by the local churches. It's a great chance to tell about the hope that came into the world through Jesus.
Well, it's going to be a great time but I won't have any free time until Chritmas. Our days will start at 6:30am and last until 11:00pm. Just like camp. Please pray that this time will not just be like any other camp but that God will really touch and change the youth' heart. Please keep also the DTS and the staff in your prayers; pray for strength and motivation each day anew.

Achterbahnfahrt / Rollercoaster ride

Es tut mir leid, dass ich den Blog so lange nicht aktualisiert habe. Und jetzt kommen auf einmal mehrere Einträge auf einmal. Hier war nur sehr viel los in den letzten beiden Wochen. Gute aber auch sehr schwierige Zeiten. Wir mussten uns leider von 2 Schülerinnen verabschieden, was mir sehr nah gegangen ist. So nahe, dass ich mehrere Nächte nicht richtig schlafen konnte und auch keinen richtigen Appetit mehr hatte. Ich freue mich wirklich nicht, wenn der Abschied vom Rest der Schule nächstes Jahr kommt. Auch wenn die Umstände der Abschiede dann hoffentlich ein wenig besser werden.

I am sorry that I haven't updated this blog for so long. And all of the sudden, you get multiple posts at the same time. There was just a lot going on these past two weeks: Good but also very difficult times. We unfortunately had to say good-bye to 2 of our students which affected me deeply. Deeply enough so that I couldn't sleep several nights and had no appetite. I am really not looking forward to saying good-bye to the rest of the school next year. Even though the circumstances of the good-byes will hopefully be nicer.