Tja, da habt ihr ja schon lange nichts mehr von mir gehört. Nun, der Grund ist, dass ich die letzten Wochen keine Möglichkeit hatte, ans Internet zu kommen.
Die Insel ist wunderschön: Felsige und grüne Berge, hohe Kokospalmen am Strand, schöne Sandstrände und blaues Wasser. Dies ist die Aussicht von dem Haus des Pastors, in dem wir lebten. Im Hintergrund sieht man benachbarte Inseln. Ja, ich muss auch sagen. Jeden Morgen, wenn ich meine Stille Zeit mit Gott hatte und noch keiner wach war, dachte ich mir, dass viele auf diese Aussicht wirklich neidisch wären.
Um die Idylle noch komplett zu machen, laufen auf der Insel Wildpferde frei rum. Manche sind ziemlich scheu, andere sind zahm und die Kinder schnappen sich spontan oft eins und reiten ein Weilchen. Das Lied „Da steht ein Pferd auf dem Flur“ könnte auf Palm Island tatsächlich Wirklichkeit werden; zumindest kann man öfter mal eins um Häuser laufen sehen, die keinen Zaun haben. Auch die Hunde haben ein ziemlich gutes Leben. Auch sie dürfen überall herumlaufen, aber im Gegensatz zu den Pferden haben sie Besitzer. Sie sind auch sehr christlich, so sah ich einige in der Kirche.
Lasst mich mal die Highlights aufzählen:
Wir erzählten unsere Zeugnisse und sangen auf der Bühne vor dem einzigen Laden Palm Islands. Das ganze kam ein wenig überraschend, weil wir eigentlich dachten, wir würden nur Traktate verteilen und auf einmal holte der Pastor, mit dem wir lebten, ein Mikrophon und einen Verstärker. Ja, ja, auf einem Missionseinsatz lernt man, flexibel zu sein.
iger Anblick, den man nicht beschreiben kann. Wir haben es leider nicht geschafft, dass ganze Haus zu putzen sondern nur ein Schlafzimmer, das Wohnzimmer und die Küche. Das Schlimmste an dem Ganzen ist, dass wir durch das Putzen leider nicht die Ursache bekämpfen: den Alkohol. Der Mann, sein Sohn und seine Tochter waren alle betrunken und das ist leider der Alltag vieler Menschen auf Palm Island.
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