Donnerstag, 4. September 2008

Hauskauf / house purchase

Also, der Plan ist jetzt, dass wir das Haus kaufen wollen. 2 Monate haben wir ab jetzt Zeit, um herauszufinden, woher das Geld kommen wird.
Nächste Woche fahre ich übrigens für ein paar Tage nach Townsville, wenn alles klappt. Da lerne ich den Umgang mit der neuen Datenbank für Youth Street. Ich freu mich schon darauf, wieder alte Freunde zu treffen.

So, the plan is to purchase the house. We have 2 months to find out where to get the money from. By the way, next week I will got to Townsville for a few days if everything works. That's where I will learn how to use the new database for Youth Street. It's gonna be nice to catch up with old friends.

Donnerstag, 28. August 2008

Raus ausm Haus oder nicht? / House issues


Kurzer Eileintrag: Entweder müssen wir bald aus unserem Haus raus (es steht schon seit langem zum Verkauf aus) und uns was Neues suchen, weil es einen Käufer fürs Haus gibt oder wir kaufen das Haus selbst. Momentan tendieren wir zum Letzteren. Also wie dem auch sei, wir brauchen ein Wunder Gottes! Ich halte euch auf dem Laufenen!

Short express blog: Either we have to move out of our house soon (it has been up for sale for a long time) and find something new because there is a buyer for the house or we buy the house ourselves. At the moments we tend to the latter. In any case we need a miracle from God! I will keep you updated!

Rodeo & Ken's Besuch / Rodeo & Ken's Visit


Ok, kurzes Update: Rodeo war schön! Eine nette Abwechslung. Unsere Hauptaufgabe war es, nachzusehen, ob Besucher das Erkennungsarmband für den jeweiligen Abend trugen. Dieses bekamen sie nach der Bezahlung. An einem Tag saß Jill sogar an der Kasse und Adam und ich halfen den Besuchern, ihre Armbänder anzulegen. Nach dem Rodeo bekam „Reef to Outback Mt Isa“ übrigens eine Spende für unsere Freiwilligenarbeit.


Diese Woche kamen Ken, unser Zentrumsdirektor aus Townsville, und seine Frau für zwei Tage spontan zu Besuch. Da sie ja das Zentrum in Townsville aufgebaut haben, wissen sie, was für Schwierigkeiten man am Anfang hat. Es war sehr interessant, diese Dinge so zu hören.

Einige Dinge, die Ken ansprach, und in die wir uns wiedererkennen konnten, waren:

Identität und Zweck: Die größten Kämpfe fänden in den Gedanken statt. Selbstzweifel, Zweifel, ob man geeignet für den Job ist oder Zweifel am Missionsfeld. Zweifel an dem, was Gott zuvor zu einem gesagt hat.

Geld: Größere persönliche finanzielle Anforderungen als zuvor und natürlich finanzielle Hindernisse, was den Dienst betrifft, weil man ja ganz von vorne anfängt. Persönliche Finanzen und Finanzen für den Dienst gehen sowieso ineinander über, weil anfangs viele der Ausgaben der Arbeit aus der eigenen Tasche bezahlt werden.

Einheit: Da man ja nicht nur zusammen arbeitet sondern auch zusammen wohnt und oft die Freizeit miteinander verbringt, können viele Kämpfe auch gerade innerhalb sein. Oft sind es eher unterschiedliche Neigungen und man muss sich erst einmal auf einander einstellen. Und Dinge, die angesprochen werden müssen, lieber schnell ansprechen als alles runterzuschlucken.

Nix Neues aber doch gut, es noch mal zu hören. Es gab noch mehr, was wichtig war, aber ich will es heute lieber beim Kurzen belassen.

Ok, short update: Rodeo was great! Nice change. Our main assignment was to make sure visitors were wearing the right wrist band each night. The wrist band was something they got after they paid to get in. One day, Jill was even sitting at the cashier and Adam and I helped visitors to put on the wrist band. By the way, afterwards “Reef to Outback Mt Isa” got a donation for our volunteer work.

This week, Ken, our base director in Townsville, and his wife came to visit for two days. Since Ken and Robyn pioneered the base in Townsville, they know about the struggles you face in the beginning. It was interesting to hear these things from their perspective.

Some things, Ken talked about and that we could identify with, were:

Identiy and Purpose: The main battles are fought in your mind. Self doubt. Doubt if you are the right one for the job or doubt about the mission field. Doubt about what God has said to you.

Money: Bigger personal financial challenges than before and of course also financial obstacles concerning the ministry since you start from scratch. Personal finances and ministry finances become one anyway since a lot of the ministry expenses are paid out of your own pocket.

Unity: Since you not only work together but also live together and spend your free time together, struggles can especially be on the inside. Often it’s about personal preferences and you have to get used to each other. It’s also better to talk about a problem soon than pushing it aside.

Basic stuff but was still good to hear. There were other important things but I rather want to keep it short and sweet this time.

Donnerstag, 7. August 2008

Na endlich....Finally

So lange hab ich nichts von mir hören lassen. Es tut mir wirklich leid. Ich habe so oft angefangen, meinen Blog zu schreiben, doch dann kam meistens etwas dazwischen und ich bin nicht fertig geworden. Die letzten Wochen waren mal wieder sehr voll – die Zeit rast immer nur so dahin. Natürlich hilft es auch nicht, dass wir keinen Internetanschluss im Haus haben.

Trotzdem versuche ich jetzt, abends mehr Zeit zu nehmen, so dass ihr zumindest einmal in der Woche ein Update von mir bekommt.

Die letzten Wochen waren geprägt von wirklich tollen und wirklich herausfordernden Zeiten.

Letzten Samstag gaben wir in unserem Programm „Youth Street live“ eine Einladung, Jesus kennenzulernen. 5 der Jugendlichen kamen nach vorne und wir treffen uns jetzt hoffentlich regelmäßig mit ihnen am Donnerstag. Eins der Mädchen kam sogar gleich am Sonntag mit in die Kirche.

Manchmal könnte man schnell überfordert sein von der ganzen Not, die man in den Leben der Kinder und Jugendlichen sieht, doch Gott ist glücklicherweise derjenige, der Veränderung bringen kann. Und in solchen Momenten muss man ihm einfach vertrauen, dass er sich um sie kümmern wird. Bei manchen können wir die Werkzeuge sein, die er benutzt. Darauf freue ich mich.

Es gäbe so viele Möglichkeiten, um bei Dingen mitzuhelfen, doch wir können nicht alles machen. Das ist manchmal das frustrierendste an dem Ganzen. Es gibt so einige Dinge auf meiner Liste, die ich gerne in Angriff nehmen würde, aber ich weiß einfach nicht, wann ich das machen soll.

Dazu kommen Zeitfresser, wie z.B. das Programm für das Kunst-Team jede Woche zu gestalten.

Erstmal weiß man nie genau, wie viele Leute überhaupt kommen. Es könnte nur eine Person oder 3-4 sein. Einer könnte kunstbegeistert sein und man bräuchte keine weitere Unterhaltung, doch zwei andere könnten nur im Kunst-Team sein, weil sie keines der anderen Teams mögen. Dann muss man sich also Spiele überlegen, die dann gespielt werden, wenn jemand unruhig wird oder anfängt, SMS zu schreiben. Also brauche ich Spiele, die ich mit einer Person spielen kann und welche, die ich mit mehreren spielen kann.

Dann kommt die Suche nach den günstigstem Kunstmaterial. Da Youth Street dynamisch bleiben soll, muss das, was wir anbieten, interessant sein. Das bedeutet aber auch, dass ich immer wieder neue Dinge brauchen, wofür wir eigentlich momentan kein Geld haben, weil wir noch keine staatliche Unterstützung bekommen. Also fährt man in der Stadt rum, um erstmal das zu finden, was man braucht (was in Mount Isa auch ne Herausforderung sein kann), dann muss man alle Preise aufschreiben und schließlich muss ich den Preis von Johannes bewilligt bekommen. Erst danach kann ich’s kaufen und entweder hoffen, dass es alles ohne Üben klappt oder ich muss es vorweg ausprobieren.

Na, dann lasst mich mal meinen Stundenplan aufschreiben, damit ihr einen Überblick bekommt, wie meine Woche so aussieht. Montag ist übrigens unser freier Tag.

Zur Erklärung:

Yallambee ist der Stadtteil, wo wir morgens den Kindern Frühstück geben und ihnen beim duschen und ankleiden helfen.

Manche von den Gebetszeiten sind zusammen mit örtlichen Christen.

Ich bin jetzt auch im Lobpreis-Team der Kirche, in die ich hier gehe. Donnerstagmorgens leite ich da den Lobpreis bzw. spiele im Hintergrund während der Gebetszeiten. Sonntags werde ich in Zukunft wohl auch ab und zu spielen.

Die weißen Kästchen sind Termine, zu denen wir gehen müssen. Der Rest der Zeit (graue Felder) haben wir Zeit, um uns das zu kümmern, wofür wir verantwortlich sind.

Bei mir ist das Folgendes:

Jede Woche muss ich mich wie gesagt um das Programm des Kunst-Teams kümmern. Dann muss ich auch unsere Fürbitten- Zeiten organisieren. Da geht es darum, für andere (Länder, politische Dinge, andere YWAM-Zentren, Völkergruppen etc.) zu beten. In Townsville versuchen sie diese Zeiten so kreativ wie möglich zu gestalten. Und ich versuche das natürlich auch irgendwie. Leider nimmt das dann auch viel Zeit weg.

Dann bin ich dafür verantwortlich, dass wir alle paar Monate einen Rundbrief von YWAM Mount Isa verschicken. Ich gestalte den Rundbrief und muss mich darum kümmern, dass Artikel für ihn zusammenkommen.

Wenn Einsatz-Teams nach Mount Isa kommen, dann organisiere ich ihre Tätigkeiten hier. Das bedeutet also, ich arbeite mit den Leuten, Kirchen und Schulen zusammen, damit das Team eine abwechslungsreiche Zeit hier hat.

Jeder von uns ruft außerdem die Jugendlichen, die in unseren Teams sind, einmal in der Woche an.

Dann bin ich auch der Koordinator für Youth Street Teams, sprich wenn irgendwelche besonderen Events stattfinden, wie z.B.dass alle Teams mit den Eltern zusammen grillen, Freizeiten oder ähnliches, dann organisiere ich das. Außerdem gebe ich alle Informationen über die Jugendlichen in eine Datenbank ein und erinnere die anderen an die Telefonate, die sie halten müssen.

Ich bin also dafür verantwortlich, DVD Predigten zu besorgen, die wir einmal in unserer Woche sehen können. Wir dachten uns, dass es wohl ganz gut für uns wäre, eine Stunde in der Woche für unsere Arbeit inspiriert zu werden. Also, falls ihre wisst, wo man gute Video-Predigten günstig bekommt, sagt mir Bescheid ;-)

Wir alle wechseln uns mit den Andachten ab, die wir bei Youth Street live halten. Derjenige, der dran ist, muss auch die Spiele für den Abend organisieren.

Natürlich ändert sich manchmal auch alles, wie z.B. nächste Woche. Da findet hier das alljährliche Rodeo statt, d.h. die Einwohnerzahl Mount Isas wird sich verdoppeln und wir helfen als Freiwillige mit. Das Gute daran ist, dass wir nach der Arbeit umsonst in die Veranstaltungen kommen.

Uhrzeit

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Samstag

Sonntag

07:30

Yallambee

Yallambee

Yallambee

Yallambee

09:15

Youth Street

Hausputz

Feedback meeting

Kirche

10:50

Schule

Lobpreis

Schule

Gebet

11:45

Mitarbeitertreffen

Fürbitte

Kirche

12:30

Mittagessen

Mittagessen

Mittagessen

Mittagessen

Youth

13:30

DVD

Street

Predigt

14:30

Lobpreiszeit

Teams

16:00

(Internat)

Schule

Gebet für Mount

18:00

Isa

Abendessen

Youth

mit

Street

Gästen

live

Kirche

20:00

Hauskreis

21:00

22:00

You haven’t heard from me in so long. I’m really sorry. So often I started to write my blog but then something interrupted and I didn’t finish. The last few weeks were busy again – time just flies by. Of course it doesn’t help that we don’t have internet access in the house.

Still I will try to take time at night to write my blog and put on the internet the next day so that you can get an update at least once a week.

The past weeks were full of great but also challenging times.

At our program “Youth Street live” we gave an altar call for people who wanted to get to know Jesus. 5 of the youth came to front and we will meet with them this Saturday to follow-up. One of the girls even came to church the following Sunday.

Sometimes you could be quickly overwhelmed by all the need that you see in kids and youth life but fortunately God is the one who can bring changes. And in moments like these you have to trust him that he will take care of them. With some we will be the tools that he will use. I’m excited for that.

Then there are things that just take time like organising the program fort he art team that I’m leading.

First of all you never know how many people might come. It could only be one person or 3 or 4 or more. One could be really into art and two others could just be in the art team because they don’t like any of the other teams. Then you have to come up with games that you play when someone gets antsy or starts to write text messages on his mobile. So I need games that I could play with one person and some that I could play with several people.

After that there is the search for cheap art material. Since Youth Street is supposed to stay dynamic, we have to make it interesting and different each week. That means we always need new things that we don’t have any money for at the moment since we don’t get any governmental support just yet. So I drive around town to find what I need (which can be a challenge in itself in Mount Isa), then I have to write down the different prices and hopefully get the cheapest approved by Johannes. Only then I can buy it and hope that everything works without trying it out beforehand. Otherwise, I have to practise it.

Well, let me write down my schedule so that you can get an overview of how my week looks like. Monday is our day off by the way.

Some explanations:

Yallambee is the neighbourhood where we give breakfast to kids and help them take a shower and get dressed.

Some of the prayer times are together with local Christians.

I am also part of the worship team of the church I’m going to here. Thursday mornings I lead worship or better, I play and sing in the background during the prayer times. In the future I will also play on Sundays sometimes.

The white boxes are appointments where we have to go to. The rest of the time (grey fields) is the time that we have to take care of everything we are responsible for.

For me that’s the following:

Like I said, every week I have to take care of the program of the art team. Then I also have to organise the intercession times. It’s for praying for countries, political or social issues, other YWAM outreaches, people groups etc. In Townsville those times were as creative as possible and of course I’m trying to give my best to do the same. Unfortunately, creativity takes up a lot of time.

Then I’m also responsible to send out a YWAM Mount Isa newsletter every other month. I create the newsletter and have to take care that I get articles together.

When outreach teams come to Mount Isa, I organise their ministry here. That means I work together with people, churches and schools so that they have an interesting schedule.

All of us call the youth that are in our teams at Youth Street once a week.

Then I’m also the coordninator of Youth Street Teams. This includes organising special events like a BBQ with parents or retreats and such. I also type in all the youth’s data in a database and remind the others of the calls or other things that they have to make.

I’m also responsible to get DVD teachings for our hour teaching time each week. We thought that it would be a good idea to get good input regularly. So if you know where to get good teachings (not just audio but video) for cheap or even free, let me know ;-)

We all take turns „preaching“ at Youth Street live. The person whose turn it is also has to come up with games to play beforehand.

Of course sometimes everything changes, like next week for example. Then Mount Isa holds its annual rodeo and the population doubles. We will be volunteers helping at the gates. The cool thing is that we can go in for free when we are done with our job.

Time

Tuesday

Wednesday

Thursday

Friday

Saturday

Sunday

07:30

Yallambee

Yallambee

Yallambee

Yallambee

09:15

Youth Street

Cleaning house

Feedback meeting

church

10:50

school

worship

school

prayer

11:45

Staff meeting

intercession

church

12:30

lunch

lunch

lunch

lunch

Youth

13:30

teaching

Street

14:30

Worship time

Teams

16:00

Residential

school

Prayer for Mount

18:00

Isa

Community BBQ

Youth

Street

live

church

20:00

Small groups

21:00

22:00