* German version below*
I can only say that this last two weeks were amazing but also pretty emotional. Probably you know the verse in the letter of James:
Is any one of you in trouble? He should pray. Is anyone happy? Let him sing songs of praise. Is any one of you sick? He should call the elders of the church to pray over him and anoint him with oil in the name of the Lord. And the prayer offered in faith will make the sick person well; the Lord will raise him up. If he has sinned, he will be forgiven. Therefore confess your sins to each other and pray for each other so that you may be healed. The prayer of a righteous man is powerful and effective.
James 5:13-16
Well, my personal experience shows me that confessing your sins really sets you free. In this matter, the Catholic Church is more advanced than us. So quickly there are things that we don’t share with anybody because we think: “Oh, what is going to happen when others find out?!” But seriously that really is a lie because there is no NEW sin in the world. Honestly. Unfortunately, churches nowadays are often the place where everyone shows his best and not the place where you admit what you have done and what you have problems with. It’s actually sad. Then there is so much freedom in confessing your sins (sometimes especially in front of a big group). And if everyone does it, then you become more and more united.
This is my experience on my own DTS and this time, it’s the same again. Because of course God has revealed some stuff to me that I had made a secret of.
Two weeks ago we learnt about the father heart of God and what happens when we have experienced rejection in any form in our life.
It was about how we filled that hole: alcohol, drugs, relationships (often immoral), pornography, masturbation, depression, self destruction, suicide attempts. Jealousy and insecurity are also often a sign of rejection. Others start to rebel and are aggressive, proud, competitive and seduce.
Last week we learnt a lot about pride and it can take many different forms. We learnt about repentance, confession of sins, forgiveness etc.
You probably know the feeling when you sit in the church service and you feel like the speaker talks about you. But when you go home, it’s so easy to distract yourself and forget what God revealed to you previously.
Well, here we hear about one subject for 3 days and on Thursday and Friday there is a time when people can respond to what God has spoken to them. Of course noone is forced but it’s open to everyone. So then people get up and confess all the bad stuff they have done in their life: drugs, immorality, jealousy, pride, pornography, masturbation, cheating etc.
In the first week it was also about stuff that happened in their life like sexual and physical abuse, abandonment, death of a loved person because these things often caused certain behaviour.
And then we pray a lot for each person that stood up and confessed. It is unbelievable how free you feel afterwards. Of course you are not healed immediately, especially when you suffered a lot in your life but it is the first step of being healed.
The DTS is not psychotherapy but God moves and does his part. I was also up front again (even as staff member) and had to confess. I knew it immediately that I was supposed to go up and I was doing so much better after I had confessed. It really makes you free, to bring sin unto the light. And you feel so much closer as a group afterwards.
This verse became very important to me during this time:
But if we walk in the light, as he is in the light, we have fellowship with one another, and the blood of Jesus, his Son, purifies us from all sin.
1 John 1:7
Well, I don’t know what you think about all this. I know people have different opinions about it but I can totally say that it has revolutionized my life.
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Ich kann nur sagen, dass die letzten beiden Wochen einfach toll waren und ziemlich emotional.
Sicherlich kennt ihr die folgenden Verse im Jakobus-Brief:
Leidet jemand unter euch? Dann soll er beten! Hat einer Grund zur Freude? Dann soll er Gott Loblieder singen. Wenn jemand von euch krank ist, soll er die Gemeindeleiter zu sich rufen, damit sie für ihn beten und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben. Wenn sie im festen Vertrauen beten, wird der Herr dem Kranken helfen. Er wird ihn aufrichten und ihm vergeben, wenn er Schuld auf sich geladen hat.Bekennt einander eure Sünden und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet. Denn das Gebet eines Menschen, der nach Gottes Willen lebt, hat große Kraft.
Jakobus 5,13-16
Nun, meine persönliche Erfahrung zeigt, dass Sünden bekennen wirklich frei macht. In dieser Sache hat uns die katholische Kirche wirklich was voraus. Und so schnell gibt es Dinge im Geheimen, die wir leider keinem anvertrauen, weil wir dann denken: "Oh, was passiert, wenn andere das rauskriegen?" Aber ehrlich gesagt,ist das wirklich eine Lüge, denn es gibt nichts Neues mehr an Sünden. Ehrlich. Leider ist die Kirche oft heutzutage ein Ort, wo man sein bestes Sonntagsgesicht zeigt und nicht der Ort, wo man zugibt, was man gemacht hat und womit man Probleme hat. Schade eigentlich. Denn es liegt so viel Freiheit im Sündenbekenntnis (manchmal gerade vor einer großen Gruppe) und wenn es jeder tut, dann wird man mehr und mehr zur Einheit.
Das sind meine Erfahrungen in meiner eigenen Jüngerschaftsschulen- Zeit und auch jetzt mal wieder. Denn natürlich hat mir Gott wieder ein paar Sachen offenbart, die ich vor Menschen verheimlicht habe.
Vor zwei Wochen haben wir über Gottes Vaterherz gelernt und was passiert, wenn wir Ablehnung in irgendeiner Art und Weise im Leben erfahren. Es ging darum, wie wir oft diese Lücke gefüllt haben: Alkohol, Drogen, Beziehungen, Pornographie, Depressionen, selbstzerstörerische Taten wie sich selbst schneiden bis hin zu Selbstmordversuchen. Unsicherheit und Neid ist oft auch ein Hinweis.
Dann widerum rebellieren viele auch und sind aggressiv, stolz, Konkurrenzdenken, andere verführen etc.
In der letzten Woche haben wir viel über Stolz gelernt, wobei Stolz sich in vielen Arten ausdrücken kann. Wir haben über Buße tun, Sünde bekennen, Vergebung usw. gelernt.
Ihr kennt sicherlich das Gefühl, dass man im Gottesdienst sitzt und weiß „das trifft alles auf mich zu“. Nur…nach einem Gottesdienst geht man wieder nach Hause und schnell verdrängt man das, was Gott einem klar gemacht hat, wieder.
Nun, hier hören wir 3 Tage über ein Thema und Donnerstag und Freitag haben wir eine Zeit, wo wir die Möglichkeit geben, das jeder das zugibt, was Gott ihnen offenbart hat. Keiner wird gezwungen, es steht aber jedem offen. Und so stehen oft welche auf und bekennen, was sie alles Schlimmes in ihrem Leben gemacht haben: Drogen, außerehelicher Sex, Neid, Stolz, Pornographie etc.
In der ersten Woche ging es aber auch um Dinge, die in ihrem Leben passiert sind wie sexueller Missbrauch, körperliche Gewalt, Vernachlässigung, Tod eines geliebten Menschens, weil sie meistens etwas in ihrem Leben ausgelöst haben.
Und dann wird natürlich viel für jeden gebetet. Und es ist erstaunlich, wie frei man sich danach fühlt. Natürlich ist man nicht sofort geheilt, gerade wenn man viel Mist im Leben erfahren hat, aber es ist der erste Schritt in Richtung Heilung.
Die Jüngerschaftsschule ist keine Psychotherapie, aber Gott wirkt wirklich und macht seinen Teil. Auch ich war diesmal wieder vorne und habe bekannt. Mir war sofort klar, dass ich mich da vorne hinstellen sollte und mir ging es soviel besser, als ich die Dinge bekannt habe.
Es ist echt befreiend, Sünde ans Licht zu bringen. Und die Gemeinschaft wird so viel enger.
Dieser Vers wurde mir in dieser Zeit wichtig:
Leben wir aber im Licht, so wie Gott im Licht ist, dann haben wir Gemeinschaft miteinander. Und das Blut, das sein Sohn Jesus Christus für uns vergossen hat, befreit uns von aller Schuld.
1. Johannes 1,7
Nun, ich weiß nicht, was ihr davon haltet, aber ich kann wirklich sagen, dass es mein Leben revolutioniert hat.
Montag, 22. Oktober 2007
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1 Kommentar:
Hi, thank you for this wonderful testimony. I've also experienced in my life
that confession sets really free. It also helps to overcome future trails and
temptations. I'm glad that you have such a good time down under :)
JC
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